Das Stück

Aufgeführt wurde das Stück vor den Mauern des „Schloss Möderndorf“ bei Hermagor.

Das Stück ist ein Sittenbild des ausgehenden Mittelalters, basierend auf den Aufzeichnungen des Paolo Santonino, dem weltlichen Begleiter des Bischofs Pietro von Caorle, der 1485 von Aquileia aus eine Reise in die von den Türken heimgesuchten Gebiete des Gail- und Drautales unternimmt, um die verwüsteten Kirchen neu zu weihen, Firmungen zu erteilen und die Geistlichkeit zu visitieren. Santonino hat in seinem Reisetagebuch allerlei über Sitten, Kleidung, Essen, einzelne Persönlichkeiten und kulturelle Eigenheiten festgehalten.

Autor: Engelbert Obernosterer
Regie: Werner Wölbitsch

 

Inhalt und Darsteller

Mehr zum Inhalt und zu allen Darstellern
im Folder „Paolo Santonino 2024“ 

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Video 2024

Medien

Kronenzeitung 2024
Kronenzeitung, 26. August 2024
Gailtal Journal 2024
Gailtal Journal, September 2024
Kiwanis
KIWANIS Charity-Vorstellung, September 2024

Die Personen und ihre Darsteller

Santonino
PAOLO SANTONINO
Sekretär des Bischofs von Caorle

Michael „Buzgi“ Buchacher
Theatergruppe Dellach

„Moral, viel besser als Frisuren, lassen Sie sehen! Och, ist nicht richtige Frisur, ist nur gewachsen wie Gras.“
 
Bischof von Carole
PIETRO CARLO
Bischof von Caorle

Günther Marizzi
theateroffensive kötschach-mauthen

„Da haben Sie es! Verbieten sollten Sie diese Balgereien an Kirchtagen! Sie sehen ja, was dabei herauskommt.“
Leonhard von Görz

LEONHARD VON GÖRZ

Graf auf Schloss Bruck bei Lienz

Erhard Obernosterer
Theatergruppe Joker


„Die ewige Kälte! Was bin ich für ein Herr, wenn alle wichtiger sind als ich? Jeder Rossknecht hat einmal sein Schäferstündchen, nur ich habe immer zu kalte Hände.“
Paola von Mantua
PAOLA VON MANTUA
Gräfin auf Schloss Bruck bei Lienz

Tina Pugelj
Faschingsgilde Hermagor

„Lass mich. Ich hätte einen feinfühligen Mann gebraucht, einen mit Bildung, zumindest einer Spur davon.“
Georg Vend
GEORG VEND
Burgherr zu Prießenegg

Günther Schreibmajer
Faschingsgilde Kötschach-Mauthen


„Ausgerechnet diesen Dante, diesen Dreck! Entschuldigen Sie, der ist ein rotes Tuch für mich.“
Barbara Vend
BARBARA VEND
Burgfrau auf Prießenegg

Sabrina Schrettlinger
Theatergruppe Dellach


„Freiheit, was ist das? Ich kenne nur das Wort, nicht aber, was es meint.“
Pankratz
PANKRATZ
Vater von Agnes

Hans Peter Kreuzberger
Theatergruppe Dellach


„Entschuldigung: Das – das kann doch nicht Ihr Ernst sein, Herr Bischof. Das wäre ja die totale Verdrehung der Tatsachen!“
Pankratzin
PANKRATZIN
Ehefrau des Pankratz und Mutter von Agnes

Doris Lasser
Gemischter Chor Hermagor


„Wie sie das nur angestellt hat, das Luder, das verdammte, wo wir so auf sie aufgepasst haben?“
Agnes
AGNES
Tochter des Pankratz und der Pankratzin

Katharina Ronacher
Weißbriach


„Ich hab mich eh so geniert, weil ich ein schmutziges Unterhemd angehabt habe. Und das Bett war so nobel, so fein.“
Notburga
NOTBURGA
Zofe der Gräfin

Elisabeth Bachmann
Theatergruppe Joker


„Ich weiß, Ihr Mantua fehlt Ihnen: Die Heiterkeit Italiens und Wärme des Südens, die Jugendfreundinnen, die Eltern, die Gesellschaft …“
Pfarrer
PEREGRIN
Pfarrer

Markus Gratzer
Kohlrösl-Buam


„Wenn Sie meinen, Gott vor mir schützen zu müssen, tun Sie es. Der hohe Klerus war ja immerzu damit beschäftigt, Gott zu schützen.“
Horumburger
HORUMBURGER
Burgherr zu Weidenburg

Bernd Herta
Theaterpädagoge und Pensionist


„Ich bin ein Denker, ich komm auf alles drauf. Ich bin vielleicht der größte Denker, den es in den Alpen jemals gegeben hat.“
Wachmann
WACHMANN
auf Burg Prießenegg

Peter Wiedner
Faschingsgilde Hermagor

„Der Arretierte – er ist gestolpert, den Kopf voraus, die lange Stiege hinunter. Da ist nichts mehr zu machen gewesen.“
Wachmann
WACHMANN
auf Burg Prießenegg

Jürgen Ereiz
Malerei Wieser

„Ein bisschen hat er noch gezuckt.“ „
Mathilde
MATHILDE
ein Mädchen aus dem Volk

Marie Wölbitsch
Schülerin


„Mathilde, Mathilde von Pittersberg. Und ich kann schon allein reiten.“
Ministrantin
MINISTRANTIN
 
Lisa Bachmann
Schülerin